MILCH MIT HONIG UND DIE "RICHTIGE" BETTDECKE
Professor Zulley gibt Ratschläge für den optimalen Schlaf
Wenn es um das Thema Schlaf geht, kennt er sich aus wie kein Zweiter: Professor Dr. Dr. Jürgen Zulley, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums am Universitäts- und Bezirksklinikum Regensburg, gilt als Deutschlands bekanntester und bedeutendster Schlafforscher, die BILD-Zeitung ernannte ihn gar zum „deutschen Schlaf-Papst“. Das Fachwissen und die Meinung des Wissenschaftlers und Buchautors (u. a. „Mein Buch vom guten Schlaf“) waren auch gefragt, als der renommierte Bettwaren-Hersteller Gebrüder Sanders aus Bramsche bei Osnabrück jetzt in den Hamburger River Kasematten sein neuartiges, weltweit patentiertes Bettwarensystem ClimaBalance® vorstellte.
In seinem Fachvortrag formulierte Zulley einige durchaus provokante Thesen („Zu wenig Schlaf macht krank, dumm und dick“) und präsentierte eine Fülle von interessanten Fakten:
„Der durchschnittliche Deutsche schläft 7 Stunden und 14 Minuten, nämlich von 23 Uhr 04 bis 6 Uhr 18, und braucht 15 Minuten zum Einschlafen.“ Rund ein Drittel seines Lebens verbringe der Mensch somit im Bett–aber nicht diese gesamte Zeitspanne, so der Professor, schlafe er auch wirklich gut und fest.
Schlafstörungen seien leider weit verbreitet, immerhin 42 Prozent der Deutschen leiden darunter. Dabei sei ein regelmäßiger, ausreichender und möglichst ungestörter Schlaf eine wesentliche Voraussetzung für unser Wohlbefinden, unsere Leistungsfähigkeit und unsere körperliche, geistige und psychische Fitness. Die Ursachen für Schlafstörungen seien vielschichtig; manche bedürfen der ärztlichen Behandlung, viele andere lassen sich aber auch in eigener Initiative und oft relativ einfach lösen, zum Beispiel durch Änderung der Ernährung oder des Tagesrhythmus, durch körperliche Aktivitäten oder Techniken zur Stressminderung.
Beispiel Ernährung: Zwischen Abendessen und Schlafengehen sollten idealer Weise vier Stunden liegen, vor allem von üppigen und fetten Speisen sowie von koffeinhaltigen oder alkoholischen Getränken rät Zulley dringend ab: „Das ideale Schlummergetränk ist und bleibt warme Milch mit Honig. Es enthält eine Aminosäure, die den Aufbau des schlaffördernden Botenstoffs Serotonin unterstützt.“
Auch das Schlafumfeld trage maßgeblich zur Qualität des Schlafs bei. Telefon, Fernseher, Bügelbrett oder Computer möchte Zulley aus dem Schlafzimmer verbannt sehen. Gegen Beeinträchtigungen durch Lärm, Licht und klimatische Einflüsse lasse sich in vielen Fällen Abhilfe schaffen.N atürlich sollte auch beim Bett und allen seinen Komponenten – vom Lattenrost bis zum Kopfkissen –auf hinreichende Qualität geachtet werden.
Das gelte nicht zuletzt für die Bettdecke: Diese sollte an den individuellen Wärmetyp und das jahreszeitabhängige Schlafraumklima angepasst sein. Besonderen Wert legte Zulley dabei auf eine möglichst hohe Feuchtigkeitsableitung. Da der Mensch beim Schlafen Wärme und Feuchtigkeit abgibt (pro Nacht zwischen200 und 500 Gramm), wird die Luft unter der Bettdecke schnell zu feucht und zu warm. Die Folge: Man schwitzt, gibt noch mehr Feuchtigkeit ab, wacht oft auf und fühlt sich am nächsten Morgen einfach nichtrichtig ausgeruht.
Bei konventionellen Decken, egal ob hochwertige Daunendecken oder Billig-Produkte vom Discounter, gibt es hier allerdings ein Problem: Der überwiegende Teil des Schwitzwassers verbleibt, so haben wissenschaftliche Untersuchungen z. B. an der TU Dresden ergeben, mangels geeigneter Abfuhrmöglichkeiten im Bett – in der Matratze, im Laken, in der Zudecke selbst.
Anders bei ClimaBalance®, der von Sanders entwickelten, in Hamburg präsentierten Daunendecke: Sie zeichnet sich aus durch ein sogenanntes Zweizonen-System aus wärmenden Daunenkassetten und lüftenden Klimazonen. Die mit hochwertigen Daunen gefüllten Kassetten bewirken eine angenehme Wärme, während die Klimazonen aus High-Tech-Fasergewebe eine natürliche Luftzirkulation ermöglichen und durch den physikalischen Effekt der Thermik mit der aufsteigenden warmen Luft auch die Feuchtigkeit aus dem Bett abführen. Da der Luftaustausch und damit der Feuchtigkeitstransport bei ClimaBalance®-Decken bis zudreimal höher ist als bei herkömmlichen Betten, wird ein Wärme- und Feuchtigkeitsstau unter der Zudeckewirksam vermieden.
Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen, klinische Anwendungstests, gutachterliche Stellungnahmenund Schlaflabor-Studien bestätigen inzwischen die Wirksamkeit von ClimaBalance®:
„Insgesamt lässt sich resümieren“, heißt es etwa in einer Studie des Schlaflabors der Universität Osnabrück,„dass von den ClimaBalance®-Produkten eine deutliche, die Schlafqualität und damit den Erholungswert des Schlafes verbessernde Wirkung ausgeht. “Und darüber dürfte auch der deutsche Schlaf-Papst hoch erfreut sein...
ClimaBalance® – Welcome Wellness